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Radfahren ist längst mehr als nur ein alltägliches Fortbewegungsmittel – es ist eine Einladung zum Reisen. Immer mehr Menschen entdecken Fahrradwege und sogenannte Greenways als Möglichkeit, Natur, Freiheit und neue Orte ganz bewusst zu erleben. Ob entlang der Loire, an der Atlantikküste, über Kanäle, durch Weinberge oder Gebirge – Frankreich verfügt über ein beeindruckendes Radwegenetz, das zur Erkundung auf zwei Rädern einlädt.
Radtourismus – die Kunst, mit dem Fahrrad zu reisen

Radreisen bedeuten: unterwegs sein im eigenen Rhythmus, in engem Kontakt mit der Umgebung und offen für Begegnungen. Man fährt gemächlich, nimmt sich Zeit für Landschaften, stoppt in kleinen Dörfern oder kommt mit Menschen am Wegesrand ins Gespräch.
Diese Art zu reisen passt sich allen Vorlieben und Fitnesslevels an – von einem Tagesausflug über ein entspanntes Wochenende bis hin zur großen mehrwöchigen Tour (oder für besonders Abenteuerlustige: mehrere Monate!).
Kein Wunder also, dass sich Radtourismus wachsender Beliebtheit erfreut – er bietet viele Vorteile:
- Zugänglichkeit: Jeder kann mitmachen – ob ein paar Kilometer oder hunderte.
- Naturerlebnis: Felder, Wälder, Berge – per Rad lässt sich die Landschaft intensiv erleben.
- Lokale Entdeckungen: Kleine Orte und Sehenswürdigkeiten, die man im Auto leicht übersieht, liegen plötzlich direkt auf dem Weg.
- Nachhaltigkeit: Reisen mit dem Rad schont das Klima.
- Wohlbefinden: Bewegung an der frischen Luft fördert die Gesundheit und gibt ein Gefühl von Freiheit.
- Gemeinsames Erlebnis: Ob alleine, zu zweit, mit Familie oder Freunden – Radtouren schaffen gemeinsame Erinnerungen.
Frankreich bietet dafür ideale Bedingungen: Ob Küste, Gebirge, Flüsse, Kanäle oder Weinregionen – für jede Vorliebe gibt es die passende Strecke.
Laut France Vélo Tourisme verfügt Frankreich über mehr als 25.000 km ausgebaute Radrouten – darunter fast 10.000 km ausgeschilderte Radwege und Greenways. Dank abwechslungsreicher Landschaften und verschiedener Schwierigkeitsgrade ist das Netz sowohl für Familien als auch für sportlich Aktive geeignet.
Praktische Tipps vor der Abfahrt

Bevor es losgeht, ist etwas Vorbereitung sinnvoll. Hier ein paar Ratschläge, damit Ihre Radtour zum Vergnügen wird:
- Das passende Fahrrad wählen: Größe und Typ sollten zur Strecke passen (z. B. Trekking-, Gravel- oder Tourenrad). Für längere Touren empfiehlt sich ein bequemer Sattel und stabile Gepäcktaschen.
- Route im Voraus planen: Unterkünfte, Einkehrmöglichkeiten und Fahrradservices (Reparaturstationen, Luftpumpen etc.) vorab checken. Wer zum ersten Mal eine Radtour macht, sollte mit einer kürzeren und einfacheren Strecke beginnen.
- Das eigene Niveau einschätzen: Manche Strecken sind flach, andere anspruchsvoll. Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad an die eigene Erfahrung anpassen.
- Ausrüstung nicht vergessen: Pannenset, Stirnlampe, wetterangepasste Kleidung, Trinkflasche, Erste-Hilfe-Set etc.
- Sicherheit beachten: Auf ausgeschilderten Wegen bleiben, Verkehrsregeln einhalten und regelmäßige Pausen einplanen. Auch ein gut sitzender Helm und Fahrradhandschuhe sind empfehlenswert.
Finden Sie hier alle Tipps für Ihren Einstieg ins Radwandern.
1. La Loire à Vélo: Der Klassiker

La Loire à Vélo ist zweifellos die bekannteste Radstrecke Frankreichs. Sie folgt dem letzten wilden Fluss Europas von seiner Quelle in der Auvergne bis zur Mündung bei Saint-Nazaire.
Die Route ist überwiegend flach, mit einigen sanften Steigungen, und somit ideal für Familien und alle Erfahrungsstufen. Sie führt durch eine Region mit reichem Erbe: Schlösser, Abteien, Höhlenwohnungen, renommierte Weinbaugebiete und Kunststädte wie Orléans, Tours oder Nantes.
- Strecke: ca. 900 km (630 km Hauptroute zwischen Nevers und dem Atlantik + 270 km Schleifen und Varianten)
- Empfohlene Dauer: 2–3 Wochen (auch in Etappen möglich)
- Schwierigkeit: leicht bis mittel
2. La Vélodyssée: Entlang des Atlantiks
Die Vélodyssée beginnt in Roscoff, durchquert die Bretagne und verläuft dann entlang der Atlantikküste über Deiche, grüne Wege und Waldpfade. Sie bietet eine Mischung aus wilden Buchten, endlosen Dünen und lebendigen kleinen Häfen.
Unterwegs entdecken Sie Highlights wie die Bucht von Morlaix, La Rochelle, das Mündungsgebiet der Gironde, das Bassin d’Arcachon oder Biarritz. Die Strecke ist meist flach, mit ein paar Hügeln in der Bretagne und im Baskenland.
- Strecke: 1.300 km von Roscoff bis Hendaye
- Empfohlene Dauer: ab 1 Woche (auch in Etappen möglich)
- Schwierigkeit: leicht, familienfreundlich
3. ViaRhôna: Vom Genfersee bis zum Mittelmeer

Die ViaRhôna begleitet den Rhône vom Ufer des Genfersees bis zu den Stränden des Mittelmeers. Im Norden erwarten Sie beeindruckende Alpenpanoramen zwischen Bergen und Seen. Weiter südlich radeln Sie durch Weinregionen, passieren Avignon und Arles, bevor Sie die Camargue mit ihren rosa Flamingos erreichen.
Diese „Route der Zivilisationen“ bietet landschaftliche Vielfalt und ein reiches Kulturerbe.
- Strecke: 815 km
- Empfohlene Dauer: 1–2 Wochen (auch in Etappen möglich)
- Schwierigkeit: mittel
4. Canal des Deux Mers: Vom Atlantik zum Mittelmeer
Diese Route führt von Royan bis Sète durch verschiedene Landschaften: Entlang der Gironde-Mündung und ihrer Weinberge, weiter am Canal de Garonne und schließlich entlang des Canal du Midi – einem UNESCO-Weltkulturerbe.
Unterwegs laden Dörfer, Schleusen, Märkte und Uferterrassen zu kulturellen und kulinarischen Pausen ein.
Wichtig: Die Strecke am Canal du Midi ist nicht durchgehend ausgebaut – prüfen Sie die Etappenbeschreibungen gut.
- Strecke: 750 km
- Empfohlene Dauer: 10–15 Tage
- Schwierigkeit: leicht bis mittel
5. La Véloscénie: Von Paris zum Mont-Saint-Michel

Diese Route verbindet Paris mit der Bucht des Mont-Saint-Michel. Sie führt durch das Chevreuse-Tal, über das Beauce-Plateau, durch Wälder, das Perche-Gebiet und charmante Dörfer. In der Normandie begleiten Sie Heckenlandschaften und Flüsse bis zum spektakulären Ziel: dem Mont-Saint-Michel.
Das Gelände ist etwas hügeliger, aber nicht extrem. Die Aussichten sind die Mühe wert!
- Strecke: 450 km
- Empfohlene Dauer: 5–7 Tage
- Schwierigkeit: mittel
6. La Vélo Francette: Ländliches Frankreich
Von Ouistreham bis La Rochelle führt La Vélo Francette durch die Normandie, Maine, Anjou, Poitou und das Marais Poitevin. Sie entdecken mittelalterliche Dörfer, architektonische Schätze, ruhige Flüsse und Naturlandschaften.
Diese Strecke verkörpert den Geist des Slow Travel – ideal für alle, die gerne pausieren, genießen und regionale Küche entdecken.
- Strecke: 630 km
- Empfohlene Dauer: 1–2 Wochen
- Schwierigkeit: mittel
7. EuroVelo 6: Von Nevers nach Basel

Die EuroVelo 6 verläuft quer durch Europa – von der Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. In Frankreich führt sie von Nevers bis Basel, durch Weinberge, Wälder und sanfte Hügel.
Perfekt für kulturinteressierte Radreisende: UNESCO-Stätten, Burgen in Elsass, Städte wie Besançon und Mulhouse säumen den Weg.
- Strecke: 570 km
- Empfohlene Dauer: ab 1 Woche
- Schwierigkeit: leicht bis mittel
8. La Vélomaritime: Frischer Wind am Ärmelkanal
Die Vélomaritime ist der französische Abschnitt der EuroVelo 4 und verläuft von Roscoff bis zur belgischen Grenze – 1.500 km entlang der Kanalküste. Steilküsten, Kaps, Seeblick satt!
Sie passieren weltbekannte Orte wie die Rosa Granitküste, Mont-Saint-Michel, die Landungsstrände der Normandie, Étretat und die Opalküste. Flache Abschnitte wechseln mit hügeligen – ein guter Mix.
- Strecke: ca. 1.500 km
- Empfohlene Dauer: 2–4 Wochen (auch in Abschnitten)
- Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll
9. Elsässische Weinstraße: Genuss auf zwei Rädern

Diese Route folgt der berühmten Weinstraße durch das Elsass, vorbei an blumengeschmückten Dörfern und renommierten Weingütern. Riquewihr, Kaysersberg, Eguisheim – die ganze Magie der Region erleben Sie hautnah.
Es ist eine hügelige Strecke, aber gut machbar – ideal für Genießer*innen, die gern mal für eine Weinprobe anhalten.
- Strecke: ca. 140 km
- Empfohlene Dauer: 2–4 Tage
- Schwierigkeit: mittel
10. Route des Grandes Alpes: Spektakulär & sportlich
Zum Abschluss eine echte Herausforderung: Von Thonon-les-Bains bis Nizza führt diese Route über rund 20 legendäre Alpenpässe – einige über 2.500 Meter hoch (Iseran, Galibier, Izoard).
Hohe Seen, Bergdörfer, Panoramastrecken – atemberaubend schön, aber auch sehr anspruchsvoll. Nur für geübte Radfahrer*innen.
- Strecke: 700 km
- Empfohlene Dauer: 1–2 Wochen
- Schwierigkeit: schwer
Bereit für Ihre nächste Tour?

Radreisen bieten unzählige Möglichkeiten – ob sportliches Abenteuer, Familienausflug, kulinarische oder kulturelle Entdeckung. Frankreich ist eines der besten Länder Europas für Radtourismus – mit einem stetig wachsenden Netz an Routen.
Ob Anfängerin oder passionierter Radler*in: Es gibt garantiert die passende Strecke für Sie.
Mit den Suchfiltern können Sie Routen nach Schwierigkeitsgrad, Thema (Wald, Berge, Küste, Kultur …), Länge, Region und Streckentyp (Rundtour oder einfach) auswählen
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